Blended Learning


 

Was ist denn das?

Unter E-Learning oder Online-Learning verstehen wir Prozesse des Lehrens und Lernens, zu deren Unterstützung Telekommunikationsnetze genutzt werden.

Die Mischung machts!

Reine E-Learning-Strategien ohne jegliche tutorielle Betreuung greifen nach heutigem Kenntnisstand allerdings zu kurz. Indem die individuelle Begleitung der Lernenden reduziert wird, lässt sich zwar mehr Flexibilität für die Trainings gewinnen, gleichzeitig schwinden aber auch Nutzerakzeptanz und Motivation. Blended Learning hingegen verbindet Präsenzlernen mit selbstständigen, interaktiven, computerunterstützten Lernaktivitäten. Die Effektivität und Flexibilität der Qualifizierung im Netz wird kombiniert mit den sozialen Aspekten des gemeinsamen Lernens.

Und kann man das umsetzen?

Um die neuen Ausbildungsziele in der Gesundheits- und Krankenpflege zu erreichen, fordern die Gesetze unter anderem eine berufspädagogische Zusatzqualifikation für Praxisanleiter in der Pflege. Bei der Entwicklung eines entsprechenden Weiterbildungsangebots für Pflegefachkräfte wurden am Bildungszentrum im Kreis Ahrweiler neue Wege beschritten, unter anderem mit der systematischen und curricular begründeten Einbindung neuer Medien in den Lernprozess.

Das Netz nutzen. Blended Learning in der Weiterbildung für PraxisanleiterIn dem Beitrag

Thiel, Volker; Josten, Cornelia: Das Netz nutzen. Blended Learning in der Weiterbildung für Praxisanleiter. In: Padua 1 (2006), Heft 3, S. 22–27

wird das Konzept des Blended Learning von anderen Formen des E-Learning abgegrenzt und der Nutzen dieser neuen Lernform untersucht. Dabei gehen die Autoren unter anderem ein auf

  • Konstruktion des Curriculums,
  • Lehr-Lernmethoden,
  • Auswahl der Lernplattform,
  • Implementierung und Gestaltung der Lernmaterialien.

Erfahrungen in der konkreten Umsetzung und ein Fazit runden den Beitrag ab.

Beitrag im PDF-Format (358 KB)

Mit freundlicher Genehmigung des Georg Thieme Verlags.