Haftungsrecht


 

Ärztinnen und Ärzte stehen gemeinsam mit Pflegefachkräften »an der Front« interdisziplinärer Leistungserbringung im Krankenhaus. Daher sind sie es auch, die in erster Linie als Adressaten berechtigter oder vermeintlicher Ansprüche derjenigen Patienten in Betracht kommen, deren Behandlungsverlauf nicht wunschgemäß verlaufen ist. Als Kläger treten zunehmend auch Krankenkassen auf, wenn es im Behandlungsverlauf zu Folgeerkrankungen oder Unfällen kommt. Dabei steigt nicht nur die Häufigkeit von Haftungsprozessen gegen Krankenhäuser, Ärzte und Pflegekräfte, sondern auch die Höhe der ausgeurteilten Schadensersatzbeträge kontinuierlich an – 500.000 Euro Schadensersatz sind längst kein Einzelfall mehr.

Ziel einschlägiger Fortbildungen muss es sein, einen Überblick über berufsspezifische Voraussetzungen und Folgen zivil- und strafrechtlicher Haftung zu verschaffen. Dabei lernen die Teilnehmer, rechtlich brisante Situation wahrzunehmen und das Risiko unberechtigter juristischer Verfolgung zu minimieren.

Im Zentrum der Betrachtung stehen insbesondere Rechtsfragen der Delegation und Arbeitsteilung. Behandelt werden ferner auch Fragen der Haftungsverteilung in der »Linie« der Organisation. Nachfolgend ein Auszug der vom Verfasser in Fortbildungsveranstaltungen verwendeten Schulungsunterlagen, in denen unter anderem folgende Fragen behandelt werden:

  • Voraussetzungen zivil- und strafrechtlicher Haftung, Haftungsfolgen
  • Körperverletzung, fahrlässige Tötung und weitere einschlägige Delikte
  • Delegation, Anordnungs-, Durchführungs- und Organisationsverantwortung
  • Horizontale und vertikale Arbeitsteilung
  • Rechtliche Bedeutung der Dokumentation

Zivil- und strafrechtliche Haftung der Beschäftigten im Gesundheitswesen

Präsentation im PDF-Format (330 KB)